Wer bin ich?



Ich heisse Okan Sarikaya, bin 33 Jahre alt und in Weinfelden (TG) aufgewachsen.
Ich bin glücklich verheiratet und Vater von zwei Kindern. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Fussball, Autos und Musik.
Wieso bin ich Fahrlehrer geworden?
Schon seit meiner Kindheit faszinieren mich Autos und die Technik dahinter. Trotzdem schlug ich beruflich erst einen anderen Weg ein: Ich habe Lebensmitteltechnologe gelernt, arbeitete zuerst in der Produktion und war anschliessend zehn Jahre in Lebensmittellaboren als Laborant tätig. Doch mit der Zeit merkte ich immer deutlicher: Ich war an einem Punkt angelangt, an dem es beruflich nicht mehr weiterging. Ich stand in einer Sackgasse und musste mir die Frage stellen, ob ich diese Arbeit wirklich für immer machen möchte.
Ich begann umzudenken und besuchte verschiedene Infoveranstaltungen. Der entscheidende Impuls kam schliesslich von meinem jüngeren Bruder: Er meinte, Fahrlehrer wäre der perfekte Beruf für mich, da ich ruhig, geduldig und anständig fahre. Dieser Gedanke liess mich nicht mehr los.
Im Mai 2024 startete ich meine Ausbildung zum Fahrlehrer bei der Transportschule AG und schloss sie im Juli 2026 inklusive Praktikum ab. In dieser Zeit merkte ich, dass ich eine eigene Fahrschule unter meinem Vornamen gründen will.
Heute stehe ich voll und ganz mit meinem Namen dahinter.
Was ist mir beim Unterrichten wichtig und was zeichnet mich aus?
Ich bin ehrlich zu meinen Fahrschülern und gebe direktes Feedback zu ihren Leistungen. Mir ist wichtig, keine unrealistischen Hoffnungen zu machen. Gleichzeitig ist mir Lob wichtig: Wenn jemand Fortschritte macht, sage ich das auch direkt.
Wenn Fahrschüler die Möglichkeit haben, privat mit den Eltern zu üben, gebe ich ihnen kleine Repetitionshausaufgaben mit. So brauchen sie schlussendlich weniger Fahrstunden und kommen trotzdem sicher an ihr Ziel. Ich unterrichte mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen.
Eine Erfahrung mit einem Fahrschüler, an die ich mich gerne erinnere:
Ich hatte einmal einen Schüler, der extrem motiviert und interessiert war. Er lernte sehr schnell und wollte am liebsten sofort an die Prüfung. Mir war wichtig, ihm trotzdem alles vollständig und gründlich beizubringen. Er war sehr rasch prüfungsbereit und hat die Prüfung direkt beim ersten Mal bestanden. Mit ihm hatte ich wirklich sehr unterhaltsame und gute Fahrstunden.
Welche Herausforderungen gibt es in meinem Beruf?
Es gibt leider manchmal Fahrschülerinnen und Fahrschüler, die unzuverlässig sind. Sie melden sich erst 10 Minuten vor der Fahrstunde ab oder erscheinen gar nicht. Das ist schade, weil in dieser Zeit ein anderer Fahrschüler die Chance hätte, eine Fahrstunde abzusolvieren.
Wer sind meine Wunschschüler?
Ich bin offen für alle Fahrschüler. Egal ob angehende Autofahrer oder für ältere Menschen die eine Auffrischung brauchen. Auch wer eine Kontrollfahrt vor sich hat oder Taxifahrer (BPT 121) werden möchte, ist bei mir willkommen.
Ebenfalls bin ich für Fahrschüler mit Prüfungsangst da. Ich hatte damals bei meiner eigenen Autoprüfung selbst mit Nervosität zu kämpfen und lernte mit der Zeit, immer besser damit umzugehen. Mein Ziel ist es, dich dabei zu unterstützen.
